Editorial

Das Blog einsichten. Kontextualisierung von Geschichte verfolgt für die Zielgruppe der Studierenden und Wissenschaftler zwei inhaltliche Schienen:

Erstens Informationen zu Feldern zu bieten, in welchen Geschichte kontextualisiert wird, wobei der wissenschaftliche Diskurs überwiegend ausgenommen ist. Seien es die Kontextualisierung von Geschichte in Neuen Medien (E-Learning, Link-Hints, Lexikon zur Computergeschichte, mediaevum.net), beruflichen Tätigkeiten (Archivreport, Studium/Förderung/Beschäftigung) oder entfernteren Feldern (Politik/Gesellschaft/Recht, Wissenschaftsorganisation) – um einen Dreiklang zu nennen. Es erscheint sinnvoll und sogar notwendig, Beobachtungen festzuhalten, die Diskussion anzustoßen und teils die Provokation zu versuchen. Darüber hinaus wird unter dem Schlagwort »durchsichten. Transnationalisierung von Geschichte« aufgezeigt, in welchen Zusammenhang Trans­nationalität und verwandte Konzepte neue Herangehensweisen an Geschichte ermöglichen.

Zweitens werden Einsichten gegeben in die Arbeit anderer Portale und Plattformen, um den Vernetzungsgedanken zu pflegen. Dies geschieht durch Mitteilungen aus dem Bereich der Digitalen Geschichtswissenschaft, aventinus. Studentische Publikationsplattform Geschichte und aussichten. Perspektivierung von Geschichte sowie Kurzberichten über die historische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zum anderen versteht einsichten sich als Content-Multiplikator: Es wurde eigener Content an anderer Stelle zweitpubliziert (Link-Hints bei historicum.net [bis 04.04.2011]), sowie die Zweitpublikation externen Contents angestrebt (Beiträge von blog.elearninghistoricum.net unter E-Learning [bis 30.05.2011], ausgewählte Stellenanzeigen von H-Soz-u-Kult, Posting ausgewählter Internetressourcen aus der Sammlung mediaevistischer Internetressourcen von Leila Bargmann).

Begründet wurde die Plattform im Mai 2010 als einblicke. Geschichte im Kontext – ein offener Blog zur Geschichte im Kontext außerdiskursiver [bis Dezember 2010 außerwissenschaftlicher] Themenfelder. Der kontinuierliche Zuwachs an Rubriken machte allerdings eine neue Konzeption notwendig, welcher durch die Namensänderung Rechnung getragen wird.

Oberschleißheim/München im April 2013 [1April 2011]
Andreas C. Hofmann

Editorial Februar 2011