Lexikon zur Computergeschichte: Floating Point Unit – FPU

November 20th, 2010 | von Andreas C. Hofmann |

Unter FPU (Floating Point Unit) verstand man in den 1980er und 1990 er Jahren auch mathematische Coprozessoren genannte, zur zusätzlich zur CPU eingebaute Einheiten. Sie beschleunigten besondere Berechnungen (CAD etc.), welche ansonsten von der CPU hätten berechnet werden müssen. Aufgrund der Serien-Nummer spricht man auch von der x87-Familie; jeder x86-Prozessor hatte somit ein entsprechendes Pendant: 8087 (*1978); [80187 (*1989)]; 80287 (*1982); 80387 (*1987); 80487 (*1991). Ab den 486 DX Prozessoren hatte jede CPU eine integrierte FPU. Der 80187 erschien äußerst spät; die 80186er wurden zudem nur selten in Personal Computers, sondern mehr in Consolen eingesetzt.

Weiterführend:
http://www.cpu-galaxy.at

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