Lexikon zur Computergeschichte: TWAIN

November 18th, 2016 | von Andreas C. Hofmann |

Von Kodak, Logitech, HP und Aldus wurde 1992 ein Standard veröffentlicht, der den Datenaustausch zwischen Bildeingabegeräten und Programmen von Windows oder Mac definiert. Vor allem in den 1990er Jahren stand der Begriff synonym mit den frühen Hand und späteren Flachbettscannern. In TWAIN wurden drei technische Ebenen deklariert, welche die Bildeingabe ermöglichen:

  1. Datenquelle (data source), meist identisch mit dem mitgelieferten TWAIN-Treibern für Scanner
  2. Anwendungsprogramm (application program), das z.B. ein Bildbearbeitungsprogramm oder Textverarbeitungsprogramm ist
  3. Quellenmanager (source manager), der in der Regel Teil des Betriebssystems ist und auch mehrere Datenquellen verwalten kann

Die Abkürzung TWAIN kommt der offiziellen Lesart nach von einem literarischen Zitat: “Never the twain shall meet!” / “Nie werden die zwei sich treffen!” Es spielt darauf an, dass Bildeingabegeräte und PC nicht direkt kommunizieren.

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