mediaevum.net: Multispektralanalysen mittelalterlicher Handschriften. Das Beispiel der Jenaer Handschrift Ms. Bos. q. 19

February 3rd, 2017 | von Andreas C. Hofmann |

http://www.mgh.de/veranstaltungen/nachlese/die-mgh-und-das-centre-for-the-study-of-manuscript-cultures/

Multispektralanalyse bezeichnet und meint eine spezielle Fotografiertechnik, bei der man es sich zunutze macht, dass manche Bereiche einer Handschrift wie palimpsestierte Stellen unter bestimmten Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums anders, d.h. mitunter besser sichtbar werden. Die Belichtung erfolgt mit zwei speziellen LED-Panels, durch die sich bestimmte Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums gezielt auswählen lassen. Fotografiert wird mit hochleistungsfähigen Multispektralkameras. Gegenüber konventionellen Digitalkameras, die nur drei Kanäle berücksichtigen (sog. RGB-Bereich), haben diese den Vorteil, ein viel breiteres Lichtspektrum (vom UV- über den RGB- bis zum Infrarotbereich) abzudecken.

© Text: Monumenta Germaniae Historica, München

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