Aufsatz (August 2018): Zwischenstaatliche Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftspolitik im Deutschen Bund (1815–1848)

August 21st, 2018 | von Andreas C. Hofmann |

Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1848), S. 167-184
Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Bd. 101
Aufsatz: Dr. Andreas C. Hofmann

Gab es überhaupt eine Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftspolitik im Deutschland des Vormärz? Bot der Deutsche Bund als damalige Manifestation der deutschen Nation überhaupt einen Rahmen für wissenschaftliches und wissenschaftspolitisches Agieren? Die Zeit des Deutschen Bundes, des Vormärz und vor allem der Karlsbader Beschlüsse war ewig eine Chiffre für Unterdrückung, Kleinstaaterei, Partikularismus und ‚tollwütige Demagogenriecher‘. Der Deutsche Bund war aber sowohl an der Oberfläche als auch darunter moderner denn je und seiner Zeit weit voraus! Denn er war ein Hort der Kommunikation über die Grenzen der Einzelstaaten hinaus und er hatte als solcher einen maßgeblichen Anteil an der Bildung der deutschen Nation durch Kommunikation! Der Fokus  liegt auf den Universitäten, die sowohl Träger wissenschaftskommunikativen Handelns als auch Gegenstand wissenschaftspolitischer Debatten waren. Ein Exkurs betrachtet die Akademien der Wissenschaften und entwickelt Fragestellungen für eine weitergehende Behandlung dieser Foren von Wissenschaftskommunikation.

hrsg. v. Jürgen Müller

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