Lexikon zur Computergeschichte: DIN-Tastaturstecker

Monday, October 20th, 2014

Als DIN-Tastaturstecker wird gemeinhin der in den 1980er und 1990er Jahren verwendete Stecker bezeichnet, den PCs der XT- und AT-Generation als Tastaturanschluss verwendeten. Seine Bezeichnung geht zurück auf die Norm 45322 des Deutschen Instituts für Normung und wurde auch lange Zeit in mechanisch baugleichen Formen im Hifi-Bereich verwendet. Die heute noch auffindbaren PS/2-Stecker verdanken ihre […]

Tags: Deutsches Institut für Normung, DIN, PS/2, Stecker, Tastatur, Technikgeschichte
 

Lexikon zur Computergeschichte: 86DOS / QDOS

Thursday, September 18th, 2014

86DOS (Entwicklungsname QDOS) wurde 1980 von Tim Paterson für die Firma Seattle Computer Products für den Betrieb mit ebenfalls von Paterson entwickelten 8086-Platinen auf den Markt gebracht. 1981 wurde es von Microsoft übernommen und in Zusammenarbeit mit IBM zu PC-DOS 1.0 weiterentwickelt. Microsoft arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits unter dem Codenamen MS-DOS 1.14 an dem […]

Tags: 86DOS, IBM, Microsoft, MS-DOS, PC-DOS, QDOS, Seattle Computer Products, Technikgeschichte, Tim Paterson
 

Lexikon zur Computergeschichte: Tagged Image File Format – TIF(F)

Thursday, September 4th, 2014

TIF oder auch TIFF ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten, das erstmals 1986 von Aldus auf den Markt gebracht wurde, um monochrome Bilddaten zu verarbeiten. Mittlerweile existiert die seit 1992 gültige Revision 6 und TIF wird auch als Format zur Speicherung von Faxübertragungen verwenden, da die für ISDN gültige G4-Kompression auch auf TIF anwendbar […]

Tags: Bildformat, Fax, Gruppe 4, Kompression, LZW, monochrom, Tagged Image File Format, Technikgeschichte, TIF, TIFF
 

Lexikon zur Computergeschichte: IO.SYS

Thursday, August 14th, 2014

Die Konfigurationsdatei wird nach dem Laden des Bootsektors eines MS-DOS oder Windows 9x Betriebssystems abgearbeitet. Der Name leitet sich von Input/Output ab und signalisiert bereits, dass die Datei die Grundlegenden Funktionen des PCs initialisiert. Unter MS-DOS lädt Sie danach die Datei MS-DOS.SYS, welche in Windows 9x bereits in die IO.SYS integriert ist. Ihr Pendent unter […]

Tags: Boot-Sequenz, IBMBIO.SYS, IO.SYS, MS-DOS, MS-DOS.SYS, Technikgeschichte, Windows 9x
 

Lexikon zur Computergeschichte: OS/2 1.x

Tuesday, July 22nd, 2014

Als ursprünglich von Microsoft und IBM gemeinsam entwickeltes Betriebssystem kam OS/2 1.0 (Planungsname CP/DOS) im Jahre 1987 auf den Markt, war noch textbasiert, bot aber Multitasking an. Während die Version 1.1 des Jahres 1988 mit dem Presentation Manager eine grafische Oberfläche enthielt, bot die 1989 erschienene Version 1.2 bereits Unterstützung für das HPFS-Dateisystem und somit […]

Tags: 80286, 80386, CP/DOS, IBM, Microsoft, OS/2, Presentation Manager, Technikgeschichte, Windows 3.0, Windows NT
 

Lexikon zur Computergeschichte: Windows 3.0

Tuesday, June 24th, 2014

Windows 3.0 kam Anfang 1990 auf den Markt und hatte eine gegenüber seinen Vorgängerversionen eine verbesserte grafische Oberfläche und VGA-Unterstützung. Ferner konnten alle drei Prozessormodi (Real-Mode, Protected-Mode und Virtual86-Mode) verwendet werden — verschiedene Windows-Versionen waren nicht mehr notwendig. Ein Programm-Manager stellte in Fenstern die verschiedenen installierten Programme dar, während der Datei-Manager zum Zugriff auf die […]

Tags: Datei-Manager, Microsoft, Multimedia Extensions 1.0, Programm-Manager, Technikgeschichte, VGA, Windows, Windows 3.0, Windows 3.00a
 

Lexikon zur Computergeschichte: EMM386.EXE

Sunday, June 8th, 2014

Der EMM386.EXE (in den ersten Jahren seiner Verbreitung auch EMM386.SYS) war ein 187/88 auf den Markt gekommener Systemtreiber, der es ermöglichte die Upper Memory Blocks (UMB), also den Speicherbereich zwischen 640 KB und 1024 KB zu nutzen. Dies war insbesondere für eine hardwareunabhängige EMS-Verwendung relevant, da die EMS-Pages stets in die UMB´s geladen wurden. Ferner […]

Tags: devicehigh, EMM386.EXE, EMS, loadhigh, MS-DOS, Speicherpages, Technikgeschichte, UMB
 

Lexikon zur Computergeschichte: Konventioneller Speicher

Sunday, May 11th, 2014

Als Konventionellen Speicher bezeichnete man in der x86-Architektur die ersten 640 KiB RAM (unterhalb von A0000hex), welche ohne weitere Umwege von Betriebssystem und Prozessor direkt addressiert werden konnten. Da dies das zehnfache des Speichers des ersten IBM-PCs Anfang der 1980er Jahre darstellte, rechnete man nicht so schnell mit einem Überschreiten dieser Grenze. Andere Techniken wie […]

Tags: DOS, Konventioneller Speicher, Speicheradressierung, Technikgeschichte, x86
 

Lexikon zur Computergeschichte: Datasette

Friday, April 25th, 2014

Bezeichnung für ursprünglich von Commodore verwendete und in den 1980er Jahren weit verbreitete Technik, mittelst derer herkömmliche Audiokassetten sowie spezielle Datenkassetten zur Datenspeicherung verwendet wurden. Nachteil war die lineare Denspeicherung, die beispielsweise ein manuelles Spulen der Kassette zu bestimmten Datenpunkten erforderlich machte.

Tags: C64, Commodore, Datasette, Kassette, Speichermedium, Technikgeschichte
 

Lexikon zur Computergeschichte: Pentium I

Wednesday, February 12th, 2014

Intel-Produktcode: 80500, 80501, 80502, 80503  Pentium bezeichnet sowohl den unmittelbar nach der i486-Familie entwickelten Prozessor, als auch die von diesem wiederum abstammende Prozessorenfamilie und weitergehende technische Prozessorenbezeichnungen. Während die Fachwelt 1993 mit der Fortführung der x86-Linie mit einem i586 rechnete, brachte Intel die Bezeichnung Pentium, entlehnt von der griechischen Zahl fünf, als Name auf den […]

Tags: 1993, 80500, 80501, 80502, 80503, i586, Intel, Pentium, Technikgeschichte, x86-Prozessorfamilie